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Presse

Verfahren, über die man spricht.

Pressemitteilungen der VIAEXCRISI GmbH und externe Berichterstattung zu Verfahren, die wir geführt haben — mit Namen, Daten und Aktenzeichen. Chronologisch, das jüngste zuerst.

Köln · April 2026 · Eigenverwaltung

Traditions-Tischlerei Lamp & Sohn saniert: Familienbetrieb gesichert, alle Arbeitsplätze erhalten

Übertragende Sanierung in Eigenverwaltung — Geschäftsbetrieb zum 1. April 2026 auf die neu gegründete Tischlerei Lamp GmbH übertragen

Köln. Die seit über 40 Jahren bestehende Tischlerei Lamp & Sohn GmbH aus Köln-Lövenich, spezialisiert auf maßgefertigte Möbel und hochwertigen Innenausbau, ist im Rahmen eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung saniert worden. Der Geschäftsbetrieb wurde mit der Verfahrenseröffnung zum 1. April 2026 im Wege einer übertragenden Sanierung auf die von der Gesellschafterfamilie neu gegründete Tischlerei Lamp GmbH übertragen. Sämtliche Arbeitsplätze bleiben erhalten, der operative Betrieb läuft unverändert weiter.

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Das Insolvenzverfahren wurde beim Amtsgericht Köln geführt (Az. 70g IN 29/26). Die Sanierung erfolgte in Eigenverwaltung unter gerichtlicher Aufsicht. Als Sachwalter war Dr. Jens Schmidt (Runkel Rechtsanwälte) bestellt; die Geschäftsführung wurde durch die Generalbevollmächtigten Christoph Enkler und Christopher Alff sowie den Sanierungsgeschäftsführer Michael Witt (VIAEXCRISI GmbH) begleitet.

Mit der Gründung eines eigenen Auffang-Rechtsträgers durch die Gesellschafter kann das Familienunternehmen in zweiter Generation fortgeführt werden — mit unveränderter Belegschaft, den bestehenden Kundenbeziehungen und gesichertem Maschinen- und Werkstattbetrieb. Für Kundinnen und Kunden ändert sich nichts. Laufende Aufträge werden nahtlos weitergeführt.

„Ein Familienbetrieb mit über 40 Jahren Geschichte ist mehr als eine Bilanz — er ist Handwerk, Verlässlichkeit und das Lebenswerk einer Familie. Genau das haben wir gesichert: Wir haben das gesunde Kerngeschäft erhalten, alle Arbeitsplätze bewahrt und der zweiten Generation einen sauberen Neustart ermöglicht."
Michael Witt · CRO/Sanierungsgeschäftsführer, VIAEXCRISI GmbH

Die übertragende Sanierung zeigt, wie sich ein geordnetes Eigenverwaltungsverfahren nutzen lässt, um einen handwerklichen Mittelständler von Altlasten zu befreien und zugleich Belegschaft, Know-how und Marktstellung zu erhalten.

Spaichingen · November 2025 · Eigenverwaltung

Übertragende Sanierung abgeschlossen: Beco Metallteile-Handels GmbH an MAX MOTHES veräußert

Eigenverwaltung sichert Hersteller von Verbindungselementen — nahezu alle Arbeitsplätze und beide Standorte bleiben erhalten

Spaichingen. Die Beco Metallteile-Handels GmbH, traditionsreicher Hersteller von Verbindungselementen und metallverarbeitenden Komponenten, ist im Rahmen eines in Eigenverwaltung geführten Insolvenzverfahrens saniert worden. Der Geschäftsbetrieb ging im Wege einer übertragenden Sanierung an eine Tochtergesellschaft der MAX MOTHES GmbH; die Übergabe erfolgte zum 1. November 2025. Nahezu alle Arbeitsplätze sowie beide operativen Standorte bleiben erhalten.

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Das Amtsgericht Rottweil hatte die vorläufige Eigenverwaltung mit Beschluss vom 25. August 2025 angeordnet. Unter gerichtlicher Aufsicht wurde das Unternehmen zunächst stabilisiert. Parallel lief ein strukturierter Investorenprozess. Am Ende stand mit MAX MOTHES ein strategischer Erwerber fest, der dem Unternehmen eine Zukunftsperspektive eröffnet.

Michael Witt (VIAEXCRISI GmbH) verantwortete das Verfahren als Sanierungsgeschäftsführer. Die operative Sanierungssteuerung und der Investorenprozess wurden durch die Generalbevollmächtigten Christoph Enkler und Christopher Alff (Brinkmann & Partner) begleitet; den M&A-Prozess verantwortete Florian Weingärtner (Falkensteg). Als Sachwalter war Herr Kästle (Hirte + Teufel) bestellt.

„Beco steht für jahrzehntelange Fertigungskompetenz. Unser Ziel war von Anfang an, dieses Know-how und die Arbeitsplätze zu erhalten, statt das Unternehmen zu zerschlagen. Mit MAX MOTHES haben wir einen Erwerber gefunden, der Beco strategisch weiterentwickelt — ein Ergebnis, das für alle Beteiligten trägt."
Michael Witt · CRO/Sanierungsgeschäftsführer, VIAEXCRISI GmbH

Das Verfahren zeigt, wie eine konsequent geführte Eigenverwaltung Betrieb, Belegschaft und Marktstellung sichern und zugleich einen geordneten Eigentümerwechsel ermöglichen kann.

Cloppenburg/Hamburg · April 2025 · Eigenverwaltung

Übertragende Sanierung: bulldoc.net in Medical Nursing Services Hamburg überführt

Zusammenschluss zweier medizinischer Personaldienstleister in Eigenverwaltung sicherte zum Stichtag rund 80 Arbeitsplätze

Cloppenburg/Hamburg. Zum 1. April 2025 wurden die Geschäftsbetriebe zweier auf das Gesundheitswesen spezialisierter Personaldienstleister im Rahmen einer übertragenden Sanierung zusammengeführt. Der Betrieb der bulldoc.net GmbH (Cloppenburg), spezialisiert auf die Arbeitnehmerüberlassung von Ärzten und Pflegekräften, wurde im Wege eines Asset Deals in die Medical Nursing Services Hamburg GmbH überführt. Zum Übertragungsstichtag entstand eine gemeinsame Einheit mit rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Die Insolvenz der bulldoc.net GmbH wurde zum 1. April 2025 in Eigenverwaltung eröffnet (Amtsgericht Cloppenburg, Az. 9 IN 148/24). Als Sachwalter wurde Prof. Dr. Gerrit Hölzle (GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Bremen) bestellt. Die operative Sanierungsgeschäftsführung lag bei Michael Witt (VIAEXCRISI GmbH), der als Chief Restructuring Officer (CRO) beide Gesellschaften führte.

Durch die Bündelung der Mandate, Fachkräfte und Kundenbeziehungen unter einem Dach konnten die Geschäftsbetriebe ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Die Versorgung der belieferten Einrichtungen blieb aufrechterhalten. Die betriebliche Übernahme selbst wurde binnen weniger als 24 Stunden vollzogen.

„In einem so sensiblen Feld wie der Versorgung von Kliniken und Pflegeeinrichtungen zählt jede Stunde. Statt zwei geschwächte Einzelunternehmen in die Zerschlagung laufen zu lassen, haben wir ihre Stärken in einer Einheit gebündelt — schnell, geräuschlos und mit dem Ziel, Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit zu erhalten."
Michael Witt · CRO/Sanierungsgeschäftsführer, VIAEXCRISI GmbH

Die enge Abstimmung zwischen Geschäftsführung, Sachwalter und den Auftraggebern ermöglichte eine geordnete, für Beschäftigte und Kunden möglichst unbelastete Überleitung. Diese Mitteilung dokumentiert den Verfahrensstand zum Übertragungsstichtag 1. April 2025.

Lüdenscheid · August 2024 · Eigenverwaltung

Sanierung in 22 Tagen: Personal Partner Cramer GmbH von Tempton übernommen

Eigenverwaltung sichert Mitarbeiter und Standort Lüdenscheid — Gläubiger bestmöglich befriedigt

Lüdenscheid. Die Personal Partner Cramer GmbH (PPC), etablierter Personaldienstleister in der Region Lüdenscheid, ist im Rahmen eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung saniert worden. Von der vorläufigen Anordnung bis zur abgeschlossenen übertragenden Sanierung vergingen 22 Tage. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden in die Tempton Personaldienstleistungen GmbH übernommen; Tempton führt das laufende Geschäft fort und stärkt damit seine Präsenz in Lüdenscheid.

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Die vorläufige Eigenverwaltung wurde am 10. Juli 2024 angeordnet, das Insolvenzverfahren bereits zum 1. August 2024 eröffnet. Der bisherige Geschäftsführer Uwe Rechner hatte sich zum Rückzug aus der Branche entschlossen. Daraufhin wurde Michael Witt (VIAEXCRISI GmbH) als Sanierungsgeschäftsführer und M&A-Berater bestellt. Der unmittelbar eingeleitete, strukturierte Transaktionsprozess führte in kurzer Zeit zum Abschluss mit Tempton.

Die Eigenverwaltung wurde durch den Generalbevollmächtigten Christoph Enkler (Brinkmann & Partner) begleitet. Als Sachwalter war Andreas Grund (Andres Partner) bestellt.

„Durch diesen Vertrag konnte sichergestellt werden, dass die Gläubiger die größtmögliche Befriedigung erhalten. Zudem freut es mich, dass die meisten Mitarbeiter bei Tempton eine neue berufliche Heimat finden."
Michael Witt · CRO/Sanierungsgeschäftsführer, VIAEXCRISI GmbH

Der Fall zeigt, wie ein zügig geführtes Eigenverwaltungsverfahren Arbeitsplätze erhält, Kundenbeziehungen sichert und zugleich eine geordnete, für die Gläubiger tragfähige Lösung ermöglicht.

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